Regionale Energieagenturen fördern

Foto: pixelio.de/Lupo

12. Januar 2018

Derzeit gibt es 11 Energieagenturen in Bayern, 18 sollen es laut den Grundsätzen zur Förderung und des Betriebs von Energieagenturen in Bayern werden. Aber nur fünf sind derzeit durch den Freistaat gefördert. Die restlichen haben sich dezentral selbst aufgebaut und müssen sich aus Förderprogrammen, aus Zuschüssen der Landkreise und Kommunen, Bundes- oder Europamittel oder privaten Spenden über Wasser halten.

Grund sind die restriktiven Förderrichtlinien des bayerischen Förderprogramms, demnach nur neu aufgebaute Energieagenturen förderwürdig sind. „Um eine Förderung zu erhalten, müssten vorhandene Agenturen aufgelöst und neu aufgebaut werden“, kritisiert Knoblauch, „das ist realitätsfern.“ In der Region gibt es zwei Agenturen, die Energieagentur Chiemgau-Inn-Salzach e.G. mit Sitz in Töging und die Energieagentur Südostbayern GmbH mit Sitz in Traunstein.

Die Energiewende in Bayern kann nur gelingen, wenn die Dezentralität gestärkt wird, so Knoblauch. Die regionalen Energieagenturen leisten einen beachtlichen Beitrag zur Klimaschutz- und Energiewendestrategie des Freistaates und treiben die Energiewende in den Kommunen und Landkreisen aktiv voran. Dabei sollte es möglich sein, gewachsene Strukturen zu fördern. Einen entsprechenden Antrag der SPD hat die Mehrheit im Landtag allerdings abgelehnt.

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