Stadt Burghausen darf Grundstücke am Terminal nun doch verkaufen

Günther Knoblauch

06. Juli 2018

Der Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtages hat gestern seine Zustimmung erteilt, dass die stadteigene Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen ihre Grundstücke im Umgriff des Terminals nun doch verkaufen – und nicht nur verpachten dürfen. Das teilt MdL Günther Knoblauch mit, der als Mitglied im Haushaltsausschuss diesen Tagesordnungspunkt betreute.

„Ich freue mich, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Wirtschaftsstandort Burghausen zu sichern und neue Arbeitsplätze in der Region entstehen zu lassen“, betont Günther Knoblauch.

2016 hat der Freistaat Bayern diese die sich nordöstlich ans Terminal anschließenden vormaligen Staatsforstflächen mit einer Größe von 24 Hektar an die Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH (WiBetG) zur Erweiterung des Terminals verkauft, mit der Auflage, dass die Grundstücke nur im Zuge von Pacht oder Erbpacht weitergegeben werden dürfen.

Nun hat vor allem die PFOA-Belastung im Boden bei der Vermarktung der Flächen zu Problemen geführt. Für ansiedlungswillige Unternehmen kommt nur der Erwerb der Teilflächen in Betracht. Um dafür den Weg frei zu machen, hat der Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Flächen an ansiedlungswillige Betriebe auch verkauft werden dürfen.

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